Worauf es bei einer Businessplan-Präsentation ankommt
Eine Businessplan-Präsentation wird danach beurteilt, ob Zahlen und Story übereinstimmen. Ein Komitee vergleicht die Prognosen mit dem Konzept. Sobald diese auseinanderklaffen – etwa ein Nischenmarkt mit Massenumsätzen modelliert wird – gilt der gesamte Plan als optimistisch statt als teilweise fehlerhaft.
Dieser Kohärenztest erfolgt schneller, als die meisten Präsentierenden erwarten, und wird selten explizit geäußert. Gutachter prüfen das Modell nicht im Detail vor Ort; sie kontrollieren, ob es sich so verhält, wie die Erzählung es impliziert. Sobald dies nicht der Fall ist, schwindet das Vertrauen. Annahmen, die nur im Modell existieren – Wachstumsraten, Konversionsannahmen und Preissensibilität – gehören in den Anhang, wo sie gründlich hinterfragt werden können, und nicht in das Video.
Der Plan ist in acht Szenen unterteilt: eine zum Konzept in einem Satz, eine zum Kunden und dem Nachweis seiner Existenz, eine zur Wettbewerbsposition, eine zur tatsächlichen Funktionsweise des Geschäfts, zwei zur Finanzprognose und den zugrunde liegenden Annahmen, eine zu den Meilensteinen der ersten zwei Jahre und eine zu den Anforderungen.

