Warum die Backup-Frage nicht „Cloud oder Lokal“ lautet
Die Backup-Frage ist nicht Cloud oder Lokal, denn eine einzelne Kopie an einem dieser Orte ist kein Backup. Die Faustregel lautet: drei Kopien der Daten, auf zwei verschiedenen Medientypen, wobei eine davon extern gelagert wird. Cloud und lokal sind die Wege, wie diese dritte Kopie extern gesichert wird.
Die meisten kleinen Unternehmen glauben, ein Backup zu haben, besitzen aber lediglich eine synchronisierte Kopie – was etwas ganz anderes ist: Eine auf dem Arbeitsgerät gelöschte oder verschlüsselte Datei wird auch in der Synchronisation gelöscht oder verschlüsselt. Der Vergleich wird erst sinnvoll, wenn dieser Unterschied klar ist. Was nicht auf dem Bildschirm erscheinen sollte, sind die Konfigurationen Ihrer Kunden: Aufbewahrungsfristen, Zugangsdaten und der physische Speicherort ihrer externen Kopie sind genau das, was ein Angreifer begehren würde.
Sieben Szenen verdeutlichen die Regel: eine zum Unterschied zwischen Kopie und Backup, zwei dazu, was ein lokales Backup leistet und was es nicht übersteht, zwei dazu, was die Cloud bietet und wo sie langsamer ist, eine zur 3-2-1-Regel als eigentliche Lösung, und eine zum Wiederherstellungstest, den fast niemand durchführt.

