Was macht einen Pass biometrisch?
Ein biometrischer Pass ist ein gewöhnlicher Pass mit einem kontaktlosen Chip im Einband oder auf der Datenseite. Der Chip enthält zwei Dinge: eine Kopie der gedruckten Daten und ein digitales Gesichtsbild, das vom ausstellenden Land signiert ist, damit ein Grenzlesegerät bestätigen kann, dass nichts verändert wurde. Das Foto ist das biometrische Merkmal.
Fingerabdrücke werden von einigen Ländern erfasst, von anderen nicht. Fast alle öffentlichen Bedenken bezüglich E-Pässen entstehen aus der Annahme, der Chip könne mehr, als er tatsächlich tut. Er verfolgt keinen Standort, kann nicht aus der Ferne ausgelesen werden und enthält keine Reisehistorie – doch ein Dokument, das dies nicht klarstellt, lässt diese Annahmen bestehen. Was in der veröffentlichten Version nicht enthalten ist, sind Sicherheitsdetails: Die Schlüsselhierarchie, die Zugriffsprotokolle und die Maßnahmen gegen das Klonen sind Aspekte, die eine ausstellende Behörde nur allgemein beschreiben sollte.
Diese Vorlage behandelt das Dokument in acht Szenen: zwei darüber, was physisch im Einband enthalten ist; zwei über die gespeicherten und signierten Daten; eine darüber, was am Gate in den drei Sekunden passiert, die ein Lesegerät zur Verfügung hat; eine über den Schutz vor Fernauslesung; eine darüber, was der Chip nicht enthält; und eine darüber, was ein beschädigter Chip für den Reisenden bedeutet.

