Wie funktioniert Fare Capping eigentlich?
Beim Fare Capping wird jede Fahrt zum normalen Tarif berechnet, bis die Summe für den Tag oder die Woche eine festgelegte Obergrenze erreicht. Danach fallen für den Rest dieses Zeitraums keine weiteren Kosten an. Das System zählt alle Fahrten, die mit derselben Karte getätigt wurden. So zahlt ein Fahrgast, der sechs Fahrten an einem Tag macht, genauso viel wie jemand, der vier Fahrten unternimmt.
Genau dieser Satz führt oft zu Missverständnissen. Fahrgäste gehen davon aus, dass ein Cap ein Rabatt ist, den sie aktivieren müssen, oder ein Ticket, das sie kaufen müssen. Sie kaufen weiterhin Tagestickets, die sie gar nicht mehr benötigen. Die Erklärung muss daher damit beginnen, was der Fahrgast tut – nämlich nichts – und nicht damit, wie die Abrechnung im Hintergrund funktioniert. Was nicht in die veröffentlichte Version gehört, sind die Abrechnungsmechanismen: Wie der Aggregator Fahrten bündelt und wann die Abbuchung bei der Bank erfolgt, gehört in das Tarifdokument, nicht in ein Video für Fahrgäste.
Diese Vorlage erklärt den Mechanismus in sieben Szenen: zwei Szenen zu den Änderungen für den Fahrgast, zwei Szenen, die eine Karte über eine Woche hinweg verfolgen, um das Greifen der Obergrenze zu zeigen, eine Szene zu den Bedingungen, die das Capping unterbrechen, eine Szene zur Überprüfung der Abbuchungen und eine abschließende Szene, wo Hilfe bei strittigen Fahrpreisen zu finden ist.

