Was ist wirklich auf einer Hotel-Schlüsselkarte gespeichert?
Eine Hotel-Schlüsselkarte enthält einen kleinen Datenblock, keine Schlüssel: eine Zimmerkennung, einen Gültigkeitszeitraum (von-bis) und eine Sequenznummer. Das Schloss hat keine Netzwerkverbindung und keine Gästeliste. Es prüft diese drei Werte anhand seiner eigenen Uhr und der zuletzt akzeptierten Karte und öffnet oder verweigert dann den Zutritt.
Dieses Offline-Design erklärt fast alle Verhaltensweisen, zu denen Rezeptionen befragt werden. Es ist der Grund, warum eine neue Karte die vorherige stillschweigend ungültig macht, warum eine Karte zur Check-out-Zeit nicht mehr funktioniert, selbst wenn niemand sie storniert hat, und warum ein Schloss auch bei einem Strom- oder Netzwerkausfall weiter funktioniert. Magnetstreifen und RFID unterscheiden sich in der Art, wie die Daten gelesen werden, nicht in dieser Logik. Was niemals in die Veröffentlichung gelangen sollte, ist das Format der Zugangsdaten selbst: Kodierungsschemata, Schlüssel-Diversifizierung und Audit-Trail-Extraktion sind Details, die ein Anbieter von Zutrittssystemen aus veröffentlichtem Material heraushalten sollte.
Diese Vorlage behandelt das System in acht Szenen: zwei darüber, was die Karte enthält, zwei darüber, wie das Schloss ohne Netzwerk entscheidet, eine, die Magnetstreifen mit RFID und NFC vergleicht, eine darüber, warum die Ausgabe einer neuen Karte die alte ungültig macht, eine über späten Check-out und Ablauf und eine darüber, was ein Audit-Trail zeigen kann und was nicht.

