Was ein Versionskontrollprozess verhindern muss
Ein Versionskontrollprozess beantwortet eine zentrale Frage: Welche Datei ist die aktuelle? Ohne ihn enden Teams mit drei Dokumenten namens 'final', die an zwei Orten liegen. Wer die falsche Version bearbeitet, merkt es erst, wenn die Arbeit getan ist.
Jede Regel in einem Versionsprozess leitet sich von dieser einen Frage ab. Deshalb scheitern aufwendige Schemata, während kurze überleben. Ein Team befolgt vier Regeln, aber keine elf. Die Herausforderung ist also die Merkfähigkeit, nicht die Vollständigkeit. Bewusst ausgeschlossen ist alles, was Software erfordert: Branching, Merging und Repository-Workflows lösen ein anderes Problem für ein anderes Publikum und würden den Rahmen dieses Videos sprengen.
Die Vorlage gliedert sich in sechs Szenen: die Kosten, wenn man die aktuelle Datei nicht kennt; die Wahl eines einzigen Speicherorts; eine leicht merkbare Benennungsregel; die Versionsnummerierung und wann sich eine Nummer ändert; die Benennung eines Verantwortlichen pro Dokument; und das Archivieren statt Löschen.

