Warum die Vertragsprüfung so lange dauert
Die Vertragsprüfung ist zeitaufwendig, da das Lesen unerlässlich ist und das Risiko ungleich verteilt ist. Die meisten Klauseln in den meisten Verträgen sind Standard und können überflogen werden; zwei oder drei bergen jedoch das eigentliche Haftungsrisiko. Um diese zu finden, muss der gesamte Vertrag gelesen werden. Rechtsteams müssen dies unter kommerziellem Zeitdruck tun, der oft extern vorgegeben wird.
Genau diese Asymmetrie löst ein KI-Prüfprodukt. Eine präzise Formulierung unterscheidet ein glaubwürdiges Video von jenen, denen General Counsel misstrauen. Das Produkt trifft keine Entscheidungen; es lenkt den Blick des Anwalts auf die relevanten Stellen. Aussagen über Rechtsberatung oder garantierte Erkennung – wie Genauigkeitsansprüche, Abdeckungsquoten oder die Implikation, dass das Tool die menschliche Prüfung ersetzt – gehören nicht ins Video, sondern in die Begleitmaterialien. Sie werden von der Risikobewertung des Käufers kritisch hinterfragt.
Die Prüfung gliedert sich in sieben Szenen: 1. Der erste Durchgang und der Zeitaufwand; 2. und 3. Die Identifikation von Klauseln und der Vergleich mit Standardpositionen; 4. Das Aufzeigen und Ranking von Abweichungen; 5. Was der Anwalt sieht und immer noch entscheidet; 6. Der Audit-Trail einer Prüfung; und 7. Die Anforderungen an ein erstes Playbook.

