Was ein Kickoff vor Arbeitsbeginn klären muss
Ein Kickoff muss vor Arbeitsbeginn vier Punkte klären: was zum Umfang gehört, wer entscheidet, wann die Meilensteine sind und was bei Verzögerungen geschieht. Teams, die einen dieser Punkte auf später verschieben, verbringen den ersten Monat mit Klärungen statt mit der eigentlichen Arbeit.
Der vierte Punkt wird am häufigsten ignoriert und verursacht den größten Schaden. Jedes Projekt gerät irgendwann in Verzug. Ein Team, das nicht im Voraus geklärt hat, ob Umfang, Termin oder Qualität nachgeben, wird dies erst im Streitfall feststellen – nicht davor. Ausgenommen sind kommerzielle Bedingungen und Eventualitäten: Vertragswerte, Vertragsstrafen und die interne Margenposition gehören nicht in ein Kickoff und sollten nicht kommuniziert werden.
Das Kickoff ist in sieben Szenen gegliedert: eine zum angestrebten Projektergebnis, eine zum Umfang und seinen Grenzen, eine zu Rollen und Entscheidungsbefugnissen, eine zum Meilensteinplan, eine zur Teamkommunikation und deren Häufigkeit, eine zu bekannten Risiken und eine zur vereinbarten Reaktion bei Verzögerungen.

