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Forschungsergebnisse für Konferenzen präsentieren

Strukturiert Forschungshintergrund, Methodik, Hauptergebnisse, Einschränkungen und Schlussfolgerungen, wie es auf akademischen oder Branchenkonferenzen erwartet wird.
LVon Leadde Aktualisiert 21. August 2026

Was ein Konferenzpublikum hören will

Ein Konferenzpublikum interessiert nur eines: Ändern die Ergebnisse etwas an ihrer Arbeit? Hintergrund und Methodik sollen das Resultat glaubwürdig machen, nicht einfach nur Zeit füllen. Erreicht das Publikum die Ergebnis-Folie erst in Minute elf, hat es bereits entschieden, wie viel Aufmerksamkeit es schenken wird.

Die akademische Ausbildung fördert die umgekehrte Reihenfolge, da Gutachter die Methode vor der Behauptung benötigen. Ein Vortrag ist jedoch kein vorgelesenes Paper. Das Publikum entscheidet hier anders. Was niemals veröffentlicht werden sollte, sind unveröffentlichte Daten oder Material unter Embargo: Ein aufgezeichneter Vortrag zirkuliert und bleibt bestehen, anders als ein Raum. Ein auf Video gebrochenes Embargo lässt sich nicht zurücknehmen.

Der Vortrag ist in acht Szenen gegliedert: eine zur Forschungsfrage und ihrer aktuellen Relevanz, eine zum Stand des Wissens, zwei zur Methodik – in der Tiefe, die für die Glaubwürdigkeit des Ergebnisses nötig ist –, zwei zu den Ergebnissen selbst, eine zu klar formulierten Einschränkungen und eine zu den daraus folgenden Implikationen.

So passen Sie ein Paper in einen Konferenz-Slot

Die Herausforderung: eine feste Minutenzahl und ein Publikum, das keine überladenen Folien liest. Komprimierung bedeutet, sich auf ein zentrales Ergebnis zu konzentrieren und den Rest dem Paper zu überlassen – unbequem, aber effektiv.

Das Ergebnis in den ersten zwei Minuten vorstellen

Das Ergebnis in den ersten zwei Minuten vorstellen

Das frühe Vorstellen des Ergebnisses nimmt dem Vortrag nicht die Spannung. Im Gegenteil: Es gibt dem Publikum einen Grund, der unterstützenden Methodik zu folgen.

Methodik auf das Wesentliche kürzen

Genug, um das Ergebnis glaubwürdig zu machen – aber nicht so viel, dass die Studie reproduziert werden kann. Dafür ist das Paper da.

Einschränkungen nennen, bevor Fragen aufkommen

Wer Schwachstellen selbst benennt, steuert die Diskussion. Wer sie das Publikum finden lässt, riskiert, dass die gesamte Fragerunde darauf fokussiert ist.

Mit der Implikation enden, nicht mit der Zusammenfassung

Einprägsam ist, was das Publikum anders machen sollte. Eine bloße Zusammenfassung des Gesagten ist es nicht.

Ihr bereits verfasstes Paper hochladen

Laden Sie Ihr Paper, das Konferenz-Abstract oder das für die Session vorbereitete Folien-Deck hoch. Akzeptierte Formate: PDF, DOC, DOCX, PPTX und TXT, bis zu 200 MB. Jede Szene bleibt bearbeitbar, das Originaldokument unverändert.

Einschränkungen nennen, bevor Fragen aufkommen

Laden Sie Ihr bereits verfasstes Paper hoch und passen Sie die Szenen vor der Einreichungsfrist an.

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